FACHKRÄFTELÖSUNG INDIENS FÜR DEUTSCHLAND
1) Lösung der Qualitätsprobleme der ausländischen Fachkräfte -fachlich und sprachlich-
2) Deutscher Bachelor Pflege enthält Abschluss als Pflegefachkraft - Vergleich mit indische Bachelor of Science
3) BERUFSANERKENNUNG -Herausforderung mit Lösung auf Basis des deutschen Bachelor in Pflege und dessen Pflegefachkraftanerkennung
4) KOSTENEFFIZENZ: -mehr Qualität zu geringeren Kosten

Unsere Lösung auf höherer qualitativer Basis:
Deutscher Bachelor Pflege mit direkter Anerkennung als Pflegefachkraft - Generalistenstudiengang
Indische Bachelor of Science Pflegestudiengänge - Spezialisierungsstudiengänge
Indiens Bildungsqualität ist schon in der Spezialisierung und Verantwortung für Pflegekräfte, wo das deutsche Gesundheitssystem und die Pflegeausbildung mit höherer Studienqualität erst noch hin möchte.
- Der deutsche Bachelor Pflege ist höherwertig als die Pflegeausbildung in Deutschland und beinhaltet automatisch die Berufsanerkennung als Pflegefachkraft in Deutschland
- Der indische Bachelor of Science Pflege - 4 jährig - nur bei indischen ANABIN-anerkannten Universitäten ist mit dem deutschen Pflegestudium in Deutschland direkt 100% inhaltlich vergleichbar. (wie Blue-Card)
- die Qualität der praktischen Ausbildungsteile und Simulationsschulungen in Indien erfüllt nur dann den vergleichbaren Qualitätsstandard, wenn die indische Universität die ANABIN Vergleichbarkeit als Qualitätssiegel besitzt
- Die online Sprachausbildung und kostenlosen Sprachausbildungsangebote werden von Deutschland ausgebaut und sollen parallel zum Studium in Indien erfolgen, die durch die ANABIN Vergleichbarkeit der indischen Universität die universitäre Qualität echter universitärer Sprachausbildung als Fremdsprache den nachhaltigen didaktischen qualitativen Spracherwerb garantiert.
- Unsere staatlicher offizieller Background-Check Indiens mit inhaltlicher Prüfung der Bildungszertifikate, des tatsächlichen Besuchs der Universität und des Studienganges, etc. und insbesondere die persönliche Eignung im Rahmen der Berufsanerkennung durch das indische polizeiliche Führungszeugnis und Court records, etc. garantieren die höchste Qualität und Sicherheit für die Direkt-Berufsanerkennung in Deutschland.
Indischer
Bachelor of Science
4- Jahre mit 1 Jahr Praxisstunden nach deutschem Standard (ANABIN) in Indien
Diese neuen dualen Studiengänge sind jetzt an indischen Universitäten erfolgreich eingeführt, anerkannt und gestartet. Davon können Sie jetzt mit uns für Deutschland mit echter Qualität profitieren.
- B.Sc. in Medical Radiology and Imaging Technology (MRIT)
- B.Sc. in Radiotherapy Technology (RT)
- B.Sc. Medical Laboratory Technology (MLT)
- B.Sc. Anaesthesia Technology (AT)
- B.Sc. Cardiac Perfusion Technology (CPT)
- B.Sc. Cardio Vasuclar Technology (CVT)
- B.Sc. Intensive Care Technology (ICT)
- B.Sc. Operation Theatre Technology (OTT)
- B.Sc. Dialysis Therapy (DT)
- B.Sc. Diabetes Science (DBS)
- B.Sc. Echocardiography Technology (ECT)
- B.Sc. Neuro Electro Physiology (NEP)
- B.Sc. of Physician Associate (BPA)
- B.Sc. Respiratory Therapy (RPT)
- B.Sc. Optometry (B.OPTOM)
- B.Sc. Emergency Medical Technology (EMT)
- Bachelor in Audiology & Speech Language Pathology (BASLP)
Fachlicher Vorsprung indischer Pflegefachpersonen
Indische akademisch ausgebildete Pflegepersonen verfügen bereits heute über:
- ein erweitertes Aufgabenspektrum (z. B. Blutentnahmen, klinische Tätigkeiten),
- frühzeitige Spezialisierungen,
- geringere Weiterbildungszeiten in Deutschland,
- und deutlich niedrigere Folgekosten für das deutsche Gesundheitssystem.
Deutschland bewegt sich erst schrittweise in genau diese Richtung der Spezialisierung im deutschen Gesundheitswesen.
Fazit
Das Kopieren und Exportieren der deutschen Generalistenausbildung Pflege in die indische Pflegebildung wäre kein Fortschritt, sondern ein massiver Rückschritt für ein bereits spezialisiertes und leistungsfähiges Gesundheitsbildungssystem Indiens.

Weiterbildung mit Spezialisierung – langjährig etabliert und anerkannt in Indien
Neben dem schweizerischen dualen Ausbildungssystem bieten wir in Indien seit Jahren weitere spezialisierte duale Ausbildungsprogramme an – erfolgreich etabliert und inzwischen offiziell vom indischen Bildungssystem anerkannt.
Spezialisierungen:
- Medical Laboratory Technician (MLT)
- Dialysis Technician (DT)
- Radiology Technician (RT)
- Operation Theatre Technician (OTT)
- Phlebotomist (PT)
- Central Sterile Supply Department Technician (CSSD)
- ...
Diese Programme vereinen Theorie und Praxis nach europäischem Vorbild und bieten so eine ideale Vorbereitung auf internationale Karrierewege im Gesundheitswesen.
Neu: Sprachtrainings in Deutsch (inkl. Fachsprache) und vier weiteren Auswanderungssprachen sind nun ebenfalls Teil unseres Angebots. Dies ist auch nur mit unseren namhaften Krankenhauspartnern auf europäischem Niveau in Indien möglich.
Profitieren Sie von unserem Netzwerk und erhalten Sie direkten Zugang zu diesen Programmen.
Berufsanerkennung als Pflegefachkraft, ist Teil des deutschen universitären
Bachelor Pflege
Zur Vergleichbarkeit der Pflegeausbildung: Deutschland und Indien
Im generalistischen deutschen Pflegestudiengang sind durch die integrierten Praxisstunden automatisch auch Anteile eines niedrigeren Qualifikationsniveaus (klassische Pflegefachkraftausbildung) enthalten. Diese Praxisanteile sind strukturell so gestaltet, dass sie sowohl akademische als auch nicht-akademische Kompetenzniveaus abdecken, also unterschiedlich.
Fehlannahme beim internationalen Vergleich
Daraus wird häufig abgeleitet, dass die Praxisanteile eines indischen Pflegestudiums zwingend identisch zu diesen deutschen Praxisstunden sein müssen. Diese Annahme ist fachlich nicht korrekt.
Die Praxisanteile im Studium in Deutschland oder Indien:
- sind nicht 1:1 identisch mit der dualen deutschen Pflegeausbildung,
- weisen jedoch eine höhere fachliche Tiefe und Spezialisierung auf,
- und entsprechen automatisch einem niedrigeren Qualifikationsniveau der dualen deutschen Praxisausbildungsanteile
Ein rein formaler 1:1-Vergleich durch Berufsanerkennungsbehörden wird dieser qualitativen Differenz nicht gerecht und führt leider zu fehlerhaften Bewertungen.
Strukturwandel in der Pflegebildung
Dieser Problematik verschärft sich aktuell weiter, da sich die deutsche Pflegeausbildung:
- zunehmend von der Generalistik weg
- hin zu notwendigen Spezialisierungen im hochdifferenzierten Gesundheitssystem entwickelt.
Das bedeutet konkret:
- zusätzlicher zeitlicher Aufwand nach der Generalistenausbildung,
- erhöhte Ausfallzeiten in den Lernphasen,
- und erhebliche Mehrkosten für das Gesundheitssystem durch nachgelagerte Qualifizierungen.
Indien ist diesen Schritt bereits gegangen
Indien hat sich in der Pflegebildung bereits bewusst von der reinen Generalistik entfernt und frühzeitig auf Spezialisierungen gesetzt.
Das Ergebnis:
- Pflegefachpersonen mit zielgerichteter Qualifikation für Spezialbereiche,
- deutlich reduzierter Einarbeitungsaufwand in spezialisierten Versorgungssettings,
- zukunftssichere Fachkräfte für genau die Bereiche, in denen Deutschland zunehmend Personal benötigt.
- Generalistische Defizite sind durch Spezialisierung ausgleichbar
Zwar fehlen im indischen Abschluss teilweise noch die generalistischen Praxisanteile, wie sie old-school noch in Deutschland gefordert werden. Dies wird sich über die nächsten Jahre noch ändern.
Diese Inhalte sind jedoch:
- praxisnah, einrichtungsbezogen, und im Rahmen eines strukturierten Onboarding-Curriculums in Deutschland in 2-3 Monaten nachholbar
- Da Onboarding in deutschen Einrichtungen grundsätzlich generalistisch erfolgt, können die fehlenden Inhalte parallel zur betrieblichen Einarbeitung vermittelt werden.
Damit werden zwei Ziele gleichzeitig erreicht:
- Erfüllung der Anforderungen der Berufsanerkennungsbehörden
- Nachhaltige Integration in die Versorgungsrealität der Einrichtung
Ein zusätzlicher separater Ausbildungsweg ist dafür weder fachlich noch organisatorisch erforderlich.
Die berufliche Anerkennung darf nicht an formaler Gleichmacherei scheitern, wie der unbestimmte Rechtsbegriff "wesentlich" ermöglicht, sondern muss in der behördlichen Auslegung qualitative Entwicklung, Spezialisierung und Versorgungsrealität berücksichtigen.
Im Video sehen Sie unseren ANABIN - deutschen Qualitätsstandard in Indien bereits für Deutschland - von dem Sie mit uns profitieren!
Wenn eine ausländische Bildungseinrichtung die deutsche Vergleichbarkeitsqualität erfüllt, können Sie sicher sein, dass sowohl die Simulationszentren als auch die Ausbildungskrankenhäuser den europäischen Qualitätsstandards im Ausland entsprechen.
Warum sollte Simulationstraining von ausländischen Organisationen genutzt werden, wenn diese Trainings nicht einmal im Herkunftsland – etwa in Indien – auf höchstem Niveau anerkannt sind?
Durch unsere Unterstützung beim Aufbau europäischer und dualer Bildungsstrukturen in Indien nutzen wir heute diese Grundlage, um für Deutschland qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. So leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Lösung des Fachkräftemangels – auf höchstem Qualitätsniveau.
Deutschland setzt endlich aktuell genau auf die qualitative Tätigkeitserhöhung und Verantwortung, die die indische Studierende besitzen und schon lange darauf für Deutschland warten!

Durch Qualitätsoffensive: Jetzt Interesse von hoch-qualifizierten Pflegefachkräften aus Indien gestartet
Höhere Qualifikation, mehr Verantwortung – bessere Perspektiven für indische Pflegekräfte in Deutschland
Mehr ärztliche Kompetenzen und eine einheitlichere Ausbildung bedeuten nicht nur höhere fachliche Qualifikation, sondern auch höhere Anforderungen an die Sprachkompetenz.
In Deutschland sollen qualifizierte Pflegekräfte künftig einige Aufgaben übernehmen, die bisher Ärzten vorbehalten waren: Sie werden eigenverantwortlich medizinische Behandlungen durchführen und Folgeverordnungen für Leistungen und Hilfsmittel der häuslichen Krankenpflege veranlassen können.
Für viele indische Studierende ist diese Perspektive besonders wichtig. In Indien ist diese Verantwortung bereits lange Teil von Studium und der Praxis. Ohne diese neue konkrete Perspektive fühlen sich Pflegekräfte oft für Deutschland unterfordert und unzufrieden, da sie unter ihrem Ausbildungsniveau eingesetzt werden. Mit den neuen Regelungen – wie sie z. B. in Österreich seit Jahren Standard sind – ändert sich dies jetzt endlich!
Unsere Studierenden in Indien fühlen sich so anerkannt, wertgeschätzt und das fehlte bisher. Deshalb hatten sich die meisten schon im indischen Studium für andere Anwerbeländern entschieden, die Ihre Kompetenzen auch in der Praxis wertschätzen.
Die Aussicht auf verantwortungsvolle Tätigkeiten motiviert unsere indischen Studierenden, die deutsche Sprache in höchster Qualität zu erlernen.
Das Ergebnis: höhere Ausbildungsqualität, gezielte Anwerbung im Ausland schon im Studium im Wettstreit mit den globalen Anwerbeländern und langfristig zukunftssichere Pflegekräfte für Deutschland, ist mit uns jetzt möglich!
Unsere Lösung der Qualitätsprobleme bei der Berufsanerkennung im Pflegebereich in Deutschland
Fehlinterpretation des Begriffs „wesentlich gleich“
Der gesetzliche Begriff „wesentlich gleich“ bezieht sich auf die wesentlichen Bestandteile der Ausbildung und ist getrennt nach Theorie und Praxis zu prüfen.In der Anerkennungspraxis wird diese Differenzierung jedoch häufig unzureichend oder verkürzt vorgenommen.
Theoretische Ausbildung
Der Bachelor of Science (B.Sc.) Nursing aus Indien ist in seiner theoretischen Ausbildung grundsätzlich mit einem dreijährigen theoretischen Pflegestudium (ohne 1 jährigen Praxisanteil) in Deutschland vergleichbar.
Voraussetzung ist jedoch zwingend:
- die ausbildende Hochschule ist in ANABIN H+ anerkannt
- es handelt sich nicht um ein Fernstudium oder Hybridmodell
- die Simulationszentren und die Ausbildungskrankenhäuser haben europäischen Standard im Ausland
Ist diese Voraussetzung erfüllt, gilt die theoretische Gleichwertigkeit als gegeben.
Praktische Ausbildung: der eigentliche Streitpunkt
a) Praxisstunden
Indische Pflegestudiengänge enthalten mittlerweile bis zu ein Jahr integrierte Praxisanteile im Studium. Diese Praxiszeiten sind formal und zeitlich mit deutschen Anforderungen vergleichbar.
b) Praxisinhalte
Hier liegt der zentrale Unterschied:
- Deutschland: generalistische Pflegeausbildung
- Indien: frühzeitige Spezialisierung
Dieser Unterschied stellt jedoch keine qualitative Unterlegenheit, sondern nur eine strukturelle Abweichung dar.
Das berufliche Onboarding-Curriculum der Einarbeitung in deutschen Einrichtungen ist in der Regel:
- generalistisch aufgebaut,
- und deckt die fehlenden generalistischen Inhalte durch die indische Spezialisierung systematisch ab.
Damit dient die Praxis des betrieblichen fachlichen Onboarding der ersten Zeit in der deutschen Einrichtung gleichzeitig:
- als Grundlage für die deutsche Generalistik
- und als Brücke zur späteren Spezialisierung.
Entwicklung des deutschen Gesundheitssystems
Auch die deutsche Pflegebildung und das Gesundheitssystem entwickeln sich zunehmend von der reinen Generalistik hin zur Spezialisierung – genau den Weg, den Indien bereits gegangen ist.
Der Vorteil in Deutschland:
- geringerer Weiterbildungsbedarf,
- kürzere Qualifizierungszeiten,
- und erhebliche Kosteneinsparungen für das deutsche Gesundheitssystem.
Anerkennung von Berufserfahrung: erhebliche Qualitätslücken
Praxisstunden aus Berufserfahrung können von deutschen Anerkennungsbehörden angerechnet werden.
In der Praxis bestehen hierbei jedoch gravierende Probleme:
- Keine Behörde prüft inhaltlich die Echtheit der Berufserfahrung im Ausland, sondern nur die Angaben und vorgelegten Papiere.
- Die deutschen Anerkennungsstellen verfügen über:
- keine fachliche Prüfkompetenz zur Echtheit,
- keine inhaltliche Prüfkompetenz der ausländischen Ausbildungen (Noch nicht einmal ob das vorgelegte ausländische Curiccullum auch an dieser Universität unterrichtet wurde oder echt ist.
- keine strukturelle Möglichkeiten zur inhaltlichen Validierung im Ausland.
- Sie fordern die Antragssteller auf, Papierzertifikate mit anderen Papierzertifikaten aus dem Ausland als Echtheit nachzuweisen, oder Überbeglaubigungen. Ein gefälschte Verifizierung macht es nicht echter!
- ausländische Lebensläufe, Arbeitgeberbescheinigungen und Nachweise können im Ausland leicht gefälscht werden. Fälschungen können auch mit Fälschungen verifiziert werden.
- Es ist im außereuropäischen Ausland GLOBALER STANDARD seit Jahrzehnten, eine inhaltliche Prüfung durchzuführen. Dies wird als BACKGROUND-CHECK bezeichnet!
Gerade bei einem reglementierten Beruf wie der Pflege wäre jedoch eine fachlich-inhaltliche Prüfung der Berufspraxis, der eigenen Angaben und der Papierzertifikate zwingend erforderlich. (Background-Check). Dies insbesondere weil die deutschen Botschaften dies im APS selbst und sogar bei Heiratsurkunden im Ausland durchführen. Es ist ein offensichtlicher Rechtsauslegungsfehler gerade bei reglementierten Berufen und dem Schutzgedanken, hier auf die notwendige Prüfqualität zu verzichten.
Ungeklärt bleibt im Anerkennungsprozess auch in der Regel sehr häufig:
- Wurde die berufliche Eignung im Herkunftsland möglicherweise eingeschränkt oder entzogen?
- Bestand durchgehend eine gültige Berufsausübungserlaubnis im Ausland?
- Sind alle erforderlichen behördlichen Erlaubnisse noch aktuell oder bereits abgelaufen und warum wurden diese nicht verlängert?
Hier gilt:
Inländer hier in Deutschland, egal ob Deutsche oder Ausländer, dürfen hier nicht schlechter gestellt werden als Ausländer. Gerade deshalb ist bei reglementierten Berufen ein besonders hoher Prüfmaßstab anzulegen.
Persönliche Eignung: formale statt inhaltliche Prüfung
Die persönliche Eignungsprüfung durch Anerkennungsbehörden beruht häufig:
- ausschließlich auf Selbstauskünften der Antragssteller
- ähnlich dem Visaverfahren (Ankreuzen von Feldern zu Vorstrafen etc.).
Eine substanzielle Überprüfung findet generell Fällen nicht statt.
Authentizität von Ausbildungsnachweisen
Weitere ungeklärte Qualitätsfragen:
- Ist das vorgelegte ausländische Curriculum oder die Fächerübersicht tatsächlich echt?
- Wurde der Studiengang:
- vollständig in Präsenz absolviert?
- oder teilweise als Fernstudium, was im Ausland – auch laut ANABIN – nicht unüblich ist?
- Entspricht die Studienform den Voraussetzungen für einen reglementierten Heilberuf?
Diese Aspekte werden in der Vergleichbarkeitsprüfung bislang nicht systematisch berücksichtigt.
Fazit
Die derzeitige Anerkennungspraxis leidet unter:
- formalen Gleichsetzungen statt qualitativer Bewertung,
- unzureichender Prüfung von Berufserfahrung,
- fehlender fachlicher Tiefe bei Anerkennungsbehörden,
- und einer strukturellen Benachteiligung qualitätsgesicherter Ausbildungswege.
Berufsanerkennung in der Pflege darf kein Verwaltungsakt sein – sondern muss eine fachlich fundierte Qualitätsprüfung bleiben.

Wenn die ausländische Universität Ihrer studierten Pflegekraft nicht offiziell ANABIN anerkannt ist, dann ist die Bildungsqualität auch nicht offiziell anerkennungsfähig!
Ein Appell an Arbeitgeber und Berufsanerkennungsbehörden in Deutschland
Bitte prüfen Sie bei der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte konsequent die Datenbank ANABIN.
Ist die ausländische Hochschule dort als vergleichbar eingestuft oder überhaupt gelistet?
Denn Fakt ist:
Für alle Berufsgruppen gilt eine Ausbildung ohne anerkannte Bildungseinrichtung als nicht anerkennungsfähig. Gleichzeitig wird jedoch behauptet, man rekrutiere genau aus diesen Institutionen die „Top-Talente der besten Pflegefachkräfte“.
Wie passt das zusammen?
Qualität beginnt bei der Bildungsinstitution. Die Erfahrungen aus der früheren Blue-Card-Praxis ohne verpflichtende ANABIN-Prüfung haben deutlich gezeigt: ANABIN ist unverzichtbar. Nicht der Titel allein, sondern die ausbildende Institution entscheidet über Qualität, Vergleichbarkeit und berufliche Einsatzfähigkeit.
Warum Qualitätsstandards Zeit brauchen
Der Bologna-Prozess zur Vereinheitlichung und Qualitätssicherung der akademischen Ausbildung in Europa hat nahezu ein Jahrzehnt gedauert. Warum? Weil Qualität, Vergleichbarkeit und Anerkennung nicht beliebig sind – sondern geprüft, abgestimmt und abgesichert werden müssen.
Der Widerspruch in der aktuellen Praxis
Im internationalen Ausland wird hingegen häufig pauschal von „Top-Talenten“ gesprochen –
unabhängig davon,
- wie die Ausbildung strukturiert ist,
- welche akademischen Standards gelten,
- oder ob die Hochschule überhaupt anerkennungsfähig ist.
Wer ernsthaft qualifizierte Pflegefachkräfte gewinnen will, muss:
- ANABIN konsequent anwenden,
- die Bildungsinstitution als Qualitätsmaßstab anerkennen,
- und aufhören, fehlende Vergleichbarkeit mit dem Schlagwort „Top-Talent“ zu überdecken.
Qualität entsteht nicht durch Etiketten – sondern durch überprüfbare Standards.
Wir lösen Qualitätsprobleme
Schlechte Bildungseinrichtung bedeutet immer:
SCHLECHTE QUALITÄT
Warum qualifizierte Pflegefachkräfte aus Indien bisher kaum nach Deutschland kommen
1. Fehlende fachliche Attraktivität der Pflegepraxis in Deutschland
Indische Pflegefachkräfte sind akademisch ausgebildet und übernehmen im Heimatland verantwortungsvolle Tätigkeiten (z. B. Blutentnahmen). Diese Kompetenzen können sie in Deutschland derzeit gar nicht ausüben.
2. Deutschland weicht von internationalen Sprachstandards ab
Internationaler Standard ist ein B2-Niveau mit sprachlich C1 vor der Ausreise, um fachlich sicher, selbstständig und erfolgreich arbeiten zu können. Deutschland nutzt niedrigere Sprachlevels – mit negativen Folgen für Qualität, Integration und Berufserfolg.
3. Fehlendes Vertrauen in deutsche Vermittler der Inder
Viele Vermittler rekrutieren bereits mit B1-Niveau, obwohl dies für eine qualifizierte Berufsausübung unzureichend ist. Der Fokus liegt oft ausschließlich auf dem Anerkennungsverfahren, Schulungsverdienst, etc., nicht auf nachhaltigem Berufserfolg. Zudem zielen viele Vermittler nur über Papier-Matching für das Visum und möglichst viele Supportdienstleistungen ab.
4. Umgehung legaler Anwerbewege
Viele deutsche Vermittler umgehen offizielle lizensierte und legale Rekrutierungswege, indem sie direkte Sprachvermittlungen im Ausland nutzen. Dadurch werden illegale Provisionszahlungen begünstigt – ein klarer Verstoß gegen internationale Fair-Recruitment-Standards.
5. Fachliche Kompetenz spielt eine untergeordnete Rolle
Statt die fachliche Qualifikation als Grundlage für beruflichen Erfolg und Existenzsicherung zu betrachten, liegt der Fokus in Deutschland überwiegend auf Integration und Willkommenskultur – oft ohne ausreichende Berücksichtigung der beruflichen Realität.
6. Überforderung durch zu geringe Sprachkenntnisse beim Berufsstart
Mit unzureichenden Deutschkenntnissen sind Zusammenarbeit im Team, fachliche Anleitung und Patientensicherheit kaum möglich. Der parallele Besuch eines B2-Sprachkurses neben Vollzeitarbeit, kultureller Anpassung und neuem Arbeitsumfeld führt zu massiver Überlastung.
7. Eindruck systematischer Ausnutzung als günstige Arbeitskräfte
Viele indische Pflegefachkräfte haben den Eindruck, bewusst in eine Mehrfachbelastung geschickt zu werden, um möglichst lange als kostengünstige Pflegehilfskräfte eingesetzt zu werden – statt als qualifizierte Fachkräfte.
8. Hohe existenzielle Risiken für die Pflegefachkräfte
Ohne ausreichende Sprachkenntnisse und unter permanenter Belastung bleibt der Erfolg im Anerkennungslehrgang ungewiss. Kaum jemand ist bereit, seine berufliche Zukunft, finanzielle Sicherheit und Lebensgrundlage auf ein solches Risiko zu setzen.
